Verschwundene Plastiken im Stadtgebiet

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Links zu den einzelnen Stadtteilen und ihren Plastiken und Denkmälern



Die folgenden Plastiken standen einst im Stadtgebiet und sind überwiegend im 2. Weltkrieg oder kurz danach verschwunden. Von einigen weiß man, daß sie im 2. Weltkrieg eingeschmolzen, von anderen weiß man nicht, wo sie geblieben sind. Sie sind in den Kriegs- und Nachktiegswirren einfach verschwunden.
Dabei muß man allerdings bedenken, daß es um einige weniger schade ist (Kurfürst, Wilhelm I., kriegverherrlichende Denkmäler wie das Flanderndenkmal), andere hätten gerettet werden müssen (Philosophen der Uni, Allegorien für Schleswig und Holstein am Schloßgarten, Herzog Friedrich VIII)


Eingangsportal der Alten Universität am Schloßgarten mit den Statuen der vier Philosophen
Aritoteles, Hippokrates, Plato, Solon, 1920er Jahre
Die schwerbeschädigten Skulpturen wurden nach dem Krieg als Trümmerschutt vergraben!!!!!!
Oktober 2008: Der Aristoteles steht jetzt wieder in der Uni, aber am Westring natürlich und schwer beschädigt. Doch immerhin!!


Denkmal für Herzog Friedrichs VIII. von Augustenburg auf der Krusenkoppel 1938,
vermutlich eingeschmolzen, Sockel und Einfassung entsorgt.


Der Tempel im Marienhain 1930er Jahre


Flandern-Denkmal in der Wik


Denkmal Großer Kurfürst vor der Marineakademie


Kurfürst bei Hochwasser


Wilhelm der Erste in Holtenau


Zierbrunnen an der Fährstraße (heute Legienstraße) Nähe Dreiecksplatz, um 1900
Die Gebäude sind die der ehemaligen Schiffs- und Maschinenbauschule,
später Ing.-Schule, dann Fachhochschule, jetzt Muthesius Kunsthochschule

 
Schwertträgerbrunnen von Adolf Brütt auf dem Neumarkt 1912 (heute Rathausplatz),
der Brunnen wurde im Krieg zerstört, der Schwertträger "überlebte".


Allegorische Figuren am Reiterstandbild Wilhelm I, von Adolf Brütt
im 2. Weltkrieg eingeschmolzen

 
 

"Gebt unsere Gefangenen frei!"
Kriegsgefangenenmahnmal in der Holstenstraße (1953 bis 1992)
 



Die 1889 im Schlosshof aufgestellte Kilia vor ihrem Umzug nach Gut Hemmelmark1923

Geschichte der Kilia
Die Kilia heute
 

Bei dem folgenden Denkmal sieht es etwas anders aus: es ist zwar verschwunden, aber das war auch so beabsichtigt:

(Da war Schleswig-Holstein ja auch noch nicht preußisch und Denkmäler im Lande selten!)

Anläßlich des 100. Geburtstages Schillers stellte man auf dem Alten Markt - etwa da wo die "Kloster-Brauerei" war/ist - ein
Schiller-Denkmal, das nach Ende der Feierlichkeiten wieder abgebaut wurde. Der Dichter blickt etwa schräg herüber zur Nikolai-Kirche.
 

Auch das folgende Kunstwerk ist nicht verschwunden im eigentlichen Sinne. Es wurde dem Zerstörungswerk
des Bombenkrieges bewußt ausgesetzt, seine Reste sollen gezielt Bürgern als Brennmaterial übergeben worden sein.

"Min Hart blött vör Gram
awers Du giest mi Kraft"
"1914 - 1918"

Ernst Barlach, 1922, Tafel in der Nikolai-Kirche
 
 

Und noch ein Denkmal, das verschwunden ist, aber nicht in das Schema herkömmlicher Denkmäler paßt:

Die Reste des U-Boot-Bunkers "Kilian", die 2000 soweit abgetragen wurden, daß von ihnen nichts mehr
oberhalb der Wasseroberfläche zu sehen ist, daß alles, was den Ostuferhafen-Ausbau störte verschwand.
Verein Mahnmal Kilian e.V.
 


Links zu den einzelnen Stadtteilen und ihren Plastiken und Denkmälern

1. Schilksee

2. Pries-Friedrichsort

3. Holtenau

4. Steenbek-Projensdorf

5. Suchsdorf

6. Wik

7. Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook

8. Schrevenpark/Hasseldieksdamm

9. Mettenhof

10. Mitte

11. Russee

12. Hassee

13. Meimersdorf/Moorsee

14. Wellsee/Kronsburg/Rönne

15. Elmschenhagen

16. Gaarden

17. Ellerbek/Wellingdorf

18. Neumüheln/Dietrichsdorf/Oppendorf